Verband
 Prävention und Gesundheitsförderung

Prävention und Gesundheitsförderung

Die Angebote des BdR e. V. und seiner Mitglieder orientieren sich am Leistungskatalog, den der „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes beschreibt.


Leistungen zur individuellen verhaltensbezogenen Prävention

Dieses Leistungsfeld bildet einen der wesentlichen Schwerpunkte unsere Tätigkeiten. Wir arbeiten hier im
Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten.

Dieses Handlungsfeld beinhaltet zwei Präventionsprinzipien:

1. Präventionsprinzip: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität

Zu den zentralen Inhalten gehören:

  • Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit und Koordinationsfähigkeit,
  • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur körperlichen Aktivität,
  • Vermittlung von Körpererfahrung und positiven Bewegungserlebnissen.

2. Präventionsprinzip: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

Zu den zentralen Inhalten gehören:

  • Module zur Verbesserung der physischen Ressourcen Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit, Koordinationsfähigkeit unter Berücksichtigung zielgruppengemäßer Schwerpunktsetzungen,
  • Aufbau von Handlungs- und Effektwissen zur Wirkung der körperlichen Aktivitäten bei der problemzentrierten Bewältigung spezifischer Gesundheitsprobleme
  • Module zur Unterstützung der Integration des Gelernten in das Alltagsleben nach Interventionsende,
  • Motivation zu und Unterstützung bei der Weiterführung gesundheitssportlicher Aktivitäten.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Auch dieses Leistungsfeld bildet einen der wesentlichen Schwerpunkte unsere Tätigkeiten. Wir arbeiten hier in den Handlungsfeldern:

      Handlungsfeld Beratung zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung

      Präventionsprinzip: Gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitstätigkeit und -bedingungen

      • Betriebsspezifische Beratung zu gesundheitsrelevanten Fragestellungen der Arbeitsgestaltung Analyse des unternehmensspezifischen Arbeitsunfähigkeitsgeschehens und der Arbeitssituation unter ganzheitlichen Aspekten
      • Analysebasierte Maßnahmenplanung und -umsetzung (zur Optimierung der Arbeitsbedingungen) sowie Koordination von Bewertungs- und Entscheidungsprozessen
      • Evaluation der Maßnahmen

      Präventionsprinzip: Gesundheitsgerechte Führung

      • Sensibilisierung der Führungskräfte für Zusammenhänge zwischen ihrem Verhalten und dem Wohlbefinden, den psychophysischen Belastungen, den Ressourcen und der Gesundheit der Mitarbeiter

      Präventionsprinzip: Gesundheitsförderliche Gestaltung betrieblicher Rahmenbedingungen

      • Initiierung bewegungsförderlicher Gestaltungbetrieblicher Räumlichkeiten, z.B. Bewegungsräume, gesicherte Fahrradstellplätze, Umkleiden
      • Initiierung betrieblich er Gruppenaktivitäten (Betriebssportgruppen, Organisation gezielter Ausgleichsaktivitäten wie z.B. „Aktivpausen“, „Treppe statt Aufzug“, „Mit dem Rad zur Arbeit“)
      • Aufbau von Kooperationen mit Anbieterinnen und Anbietern (gesundheits-)sportlicher Maßnahmen (einschließlich digitaler Gesundheitsförderungsangebote)

      Handlungsfeld Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil

      Präventionsprinzip: Stressbewältigung und Ressourcenstärkung

      • Vermittlung von Methoden zur Ressourcenstärkung, insbesondere kognitive Umstrukturierung zur Einstellungsänderung, positive Selbstinstruktion, Stärkung der Achtsamkeit, Resilienz, Balance von Berufs- und Privatleben sowie deren praktische Einübung
      • Vermittlung und praktische Einübung von Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Progressive Relaxation, Hatha-Yoga, Tai-Chi und Qigong

      Präventionsprinzip: Bewegungsförderliches Arbeiten und körperlich aktive Beschäftigte

      • Vermittlung von Wissen und Aufbau von Handlungskompetenzen zur Vorbeugung von bewegungsmangelbedingten und durch Fehlbeanspruchungen induzierten Beschwerden und Erkrankungen
      • Anleitung zur Bewältigung von Schmerzen und Beschwerden im Bereich des Muskel- und Skelettsystems
      • Beratung und soziale Unterstützung zur Aufnahme und Verstetigung eigenständiger körperlicher Aktivitäten mit dem Ziel, physische und psychosoziale Gesundheitsressourcen zu stärken

      Handlungsfeld Überbetriebliche Vernetzung und Beratung

      Präventionsprinzip: Verbreitung und Implementierung von BGF durch überbetriebliche Netzwerke


      Digitale Prävention und Gesundheitsförderung

      Digitale Anwendungen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung bieten eine große Vielfalt, die es ermöglicht, die jeweiligen Bedürfnisse und Bedarfe der Versicherten zu berücksichtigen. Digitale Anwendungen können daher für die individuelle verhaltensbezogene Prävention eine wertvolle Erweiterung des bestehenden Angebotsspektrums darstellen.

      Wie alle anderen individuellen verhaltensbezogenen Primärpräventions- und Gesundheitsförderungsangebote richten sich digitale Angebote an einzelne Versicherte. Sie sollen die Versicherten motivieren und befähigen, Möglichkeiten einer gesunden, Störungen und Erkrankungen vorbeugenden Lebensführung auszuschöpfen. Dabei sollen die Maßnahmen zu einer nachhaltigen Ausübung positiver gesundheitsbezogener Verhaltensweisen anregen und befähigen.


      Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten

      Wir sind tätig in der Organisation und dem Management von Prävention in ...

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