RŘckenschule Hannover
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Satzung
des Bundesverbandes deutscher R├╝ckenschulen (BdR) e. V.


┬ž 1
Name und Sitz

  1. Der Verein f├╝hrt den Namen ÔÇ×Bundesverband deutscher R├╝ckenschulen (BdR) e. V.ÔÇť
  2. Der Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Hannover.
  3. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.



┬ž 2
Zweck und Aufgaben

Der Verein hat den Zweck,

  • Ma├čnahmen zur Pr├Ąvention von Beschwerden am St├╝tz- und Bewegungsapparat interdisziplin├Ąr und wissenschaftlich fundiert zu entwickeln und zu f├Ârdern, gesundheitspolitische Entscheidungstr├Ąger zu beraten und ├ľffentlichkeitsarbeit zu leisten.


Ziele:

  • Vereinheitlichung und Fortschreibung der Lehrinhalte der R├╝ckenschulen zur Qualit├Ątssicherung.
  • Evaluation der Effizienz von R├╝ckenschulen und Gesundheitsf├Ârderungsma├čnahmen bez├╝glich des St├╝tz- und Bewegungsapparates.
  • Breitenwirksame Aufkl├Ąrung ├╝ber r├╝cken- und gelenkschonendes Verhalten in den verschiedenen Lebensabschnitten und Bereichen.
  • Hilfestellung bei der Gr├╝ndung und Durchf├╝hrung von R├╝ckenschulen und R├╝ckenkursen.
  • F├Ârderung und Betreuung von wirbels├Ąulenbezogenen Selbsthilfegruppen.
  • Zusammenarbeit mit in diesem Bereich t├Ątigen Institutionen, Verb├Ąnden und Einzelpersonen.
  • Fl├Ąchendeckende Verbreitung der R├╝ckenschulen sowie die damit verbundene Fort- und Weiterbildung von R├╝ckenschulkursleitern.
  • Informations- und Fortbildungsveranstaltungen.



┬ž 3
Gemeinn├╝tzigkeit

  1. Der Verein dient ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzigen Zwecken im Sinne des Abschnitts ÔÇ×steuerbeg├╝nstigte ZweckeÔÇť der Abgabenordnung.
    Der Verein ist selbstlos t├Ątig, Mittel des Vereins d├╝rfen nur f├╝r die satzungsm├Ą├čigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  2. Es darf keine Person durch Aufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden.



┬ž 4
Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied des Vereins k├Ânnen nat├╝rliche und juristische Personen werden, deren Kenntnisse dem Verein zu dienen verm├Âgen und die Ziele des Vereins unterst├╝tzen.
  2. Nat├╝rliche und juristische Personen, die, ohne selbst Mitglied des Vereins werden zu wollen, die Ziele des Vereins unterst├╝tzen, k├Ânnen als f├Ârdernde Mitglieder aufgenommen werden.
  3. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich einem Vorstandsmitglied einzureichen unter Angabe der ├╝blichen Personaldaten. ├ťber die Aufnahme von ordentlichen und f├Ârdernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
  4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschlu├č.
    Jedes Mitglied kann schriftlich gegen├╝ber dem Vorstand seinen Austritt erkl├Ąren.
    Ein Mitglied kann jederzeit mit einer K├╝ndigungsfrist von 3 Monaten auf den Schlu├č eines Kalenderjahres durch schriftliche, dem Vorstand gegen├╝ber abzugebende Erkl├Ąrung aus dem Verein ausscheiden.
    Ein Ausschlu├č kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Ein wichtiger Grund liegt dann vor, wenn ein Mitglied den wesentlichen Grunds├Ątzen des Vereinszwecks zuwiderhandelt oder mit mehr als einem Jahresbeitrag in R├╝ckstand ger├Ąt. ├ťber den Ausschlu├č entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

    ├ťber die H├Âhe des Mitgliedsbeitrages und einer eventuellen Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung f├╝r das jeweilige Beitragsjahr. Der Mitgliedsbeitrag ist sofort bei Eintritt in den Verein f├Ąllig und wird nur im Bankeinzugsverfahren angenommen.
    Eine Änderung seiner Anschriftsadresse u./o. seines Kontos hat jedes Mitglied unverzüglich dem Verein schriftlich zu melden.
    Der Beitrag der f├Ârdernden Mitglieder wird von diesem in R├╝cksprache mit dem gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstand abgestimmt.
    Der Mitgliedsbeitrag beinhaltet den Bezug der offiziellen Verbandszeitschrift des Vereins. Jedes Mitglied hat sich ├╝ber Mitteilungen der Vorstandsschaft in der offiziellen Verbandszeitschrift des Vereins zu informieren.



┬ž 5
Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    a) gesch├Ąftsf├╝hrender Vorstand
    b) erweiterter Vorstand
    c) Mitgliederversammlung

  2. Der Vorstand kann:
    a) f├╝r die st├Ąndige Bearbeitung von Aufgaben Arbeitsgemeinschaften
    b) f├╝r bestimmte, zeitlich begrenzte Aufgaben Arbeitskreise
    c) einen wissenschaftlichen Beirat benennen.

    Diese k├Ânnen sich Gesch├Ąftsordnungen geben, die zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung des Vorstandes bed├╝rfen. Die Leiter der Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise werden auf Vorschlag der Mitglieder dieser Gremien durch den Vorstand bestellt.

    Die Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreise und der wissenschaftliche Beirat beraten den Vorstand; sie k├Ânnen Empfehlungen aussprechen. Sie sind jedoch nicht befugt, mit Erkl├Ąrungen und Stellungnahmen, die der Vorstand nicht genehmigt hat, im Namen des Vereins an die ├ľffentlichkeit zu treten.

  3. Der Vorstand kann einen Gesch├Ąftsf├╝hrer einsetzen, der der Weisung und Aufsicht des Vorstandes unterliegt.



┬ž 6
Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei, maximal vier Vorsitzenden (Direktorium) und zwei weiteren Mitgliedern (Schatzmeister/in und Schriftf├╝hrer/in).
  2. Vorstand im Sinne des ┬ž 26 BGB, der den Verein gerichtlich und au├čergerichtlich vertritt, sind lediglich die Vorsitzenden. Jeder der Vorsitzenden ist alleinvertretungsberechtigt. Die anderen Mitglieder des Vorstands (Schatzmeister/in und Schriftf├╝hrer/in) sind jeweils nur in Verbindung mit einem der Vorsitzenden vertretungsberechtigt.
  3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren - vom Tage der Wahl an gerechnet - gew├Ąhlt; sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Die Vorstandsmitglieder k├Ânnen einzeln oder en bloc gew├Ąhlt werden. Auf Antrag findet geheime Wahl statt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes w├Ąhrend der Amtsperiode aus, kann der Vorstand f├╝r die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen kommissarisch ein Ersatzmitglied w├Ąhlen.
  4. Zu Vorstandssitzungen ist durch den ersten Vorsitzenden mit einer Frist von vier Wochen einzuladen.
  5. Der Vorstand ist beschlussunf├Ąhig, wenn nicht mindestens drei Vorstandsmitglieder       anwesend sind. Die Beschlussunf├Ąhigkeit wird nur auf Antrag festgestellt. Der Vorstand fasst seine Beschl├╝sse mit einfacher Mehrheit.

 

┬ž 7
Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstand und bis zu zehn Beiratsmitgliedern.
Der Beirat setzt sich aus mindestens einem Vertreter der Berufsgruppen ├ärzte f├╝r Orthop├Ądie, ├ärzte f├╝r Arbeitsmedizin, ├ärzte Physiotherapie, Krankengymnasten, Sportp├Ądagogen, Psychologen sowie einem aus dem Kreise der f├Ârdernden Mitglieder gew├Ąhlten Vertreter zusammen.
Der Beirat wird auf Vorschlag des Vorstandes bei der Mitgliederversammlung gew├Ąhlt. Alle Beiratsmitglieder sind stimmberechtigt.



┬ž 8
Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal j├Ąhrlich statt.
    Daneben kann der Vorstand au├čerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen; er hat dies zu tun, wenn wenigstens 30 % der Mitglieder dies unter Angabe von Gr├╝nden beantragen.
  2. Die ordentlichen Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand mit einer Frist von vier Wochen einberufen. Zu au├čerordentlichen Mitgliederversammlungen kann mit einer Frist von zwei Wochen eingeladen werden. Der Einladung ist die Tagesordnung beizuf├╝gen. ├ťber die Annahme von Antr├Ągen auf Erg├Ąnzung der Tagesordnung, die von Mitgliedern erst nach Aussendung der Einladungen gestellt werden, beschlie├čt die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich.
  3. Einer der Vorsitzenden leitet die Versammlung; sie k├Ânnen einen Versammlungsleiter bestellen, der nicht Mitglied des Vorstandes sein mu├č. Der Protokollf├╝hrer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist nicht ├Âffentlich.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschl├╝sse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen g├╝ltigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben au├čer Betracht. Zur ├änderung der Satzung und zur Abwahl eines Vorstandsmitgliedes ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen g├╝ltigen Stimmen, zur Aufl├Âsung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.
  6. Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind nur die ordentlichen Mitglieder.
  7. ├ťber die Beschl├╝sse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollf├╝hrer zu unterzeichnen ist.



┬ž 9
Rechnungswesen, Pr├╝fung

  1. Die Einnahmen und Ausgaben des Vereins sind ordnungsgem├Ą├č aufzuzeichnen.
  2. Einmal im Jahr rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung werden die Aufzeichnungen und die satzungsgem├Ą├če Verwendung der Gelder von zwei Revisoren gepr├╝ft. Die Kassenpr├╝fer werden von der Mitgliederversammlung f├╝r das jeweils laufende Jahr gew├Ąhlt.


┬ž 10
Aufl├Âsung des Vereins

Bei Aufl├Âsung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zwecke f├Ąllt das
Vereinsverm├Âgen an den deutschen Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e. V., Schwarzer B├Ąr 8, 30449 Hannover.

 

Satzung BdR e. V. , Stand: 6. 3. 2015